Donnerstag, 2. September 2010

back in Germany

So, jetzt ist der August auch schon wieder vorbei und ich bin wieder heil daheim angekommen. In Gedanken befinde mich immer noch ganz oft in England und ich muss mich erst wieder daran gewöhnen, dass plötzlich alle Leute um mich herum deutsch reden.

Anfang August hatten wir eine riesengroße irische Gruppe auf dem Zeltplatz. Manche von denen haben ja einen echt krassen Akzent drauf. So ungefähr vergleichbar mit Schwitzerdütsch. Als wir abends nochmal draußen klettern waren, kommt einer der Leiter etwas verzweifelt zu uns und fragt, ob wir Ersthelfer sind. Diese Gruppe hatte ein sehr ereignisreiches Lager. Allein an diesem Tag haben sie schon zwei Leute mit dem Krankenwagen abholen lassen. Schließlich bin ich dann mitgegangen und hab mir mal angeschaut was mit dem Jungen los ist. Gesund und munter hat er auf keinen Fall gewirkt… Aber irgendwie ham wirs dann geschafft, dass er am nächsten Tag wieder das volle Programm mitgemacht und gestrahlt hat als wäre nichts gewesen. Von dieser Gruppe haben wir auch supergutes Feedback bekommen und sogar eine Piñata (so ein aus Pappmaschee gebasteltes Viech, was mit Süßigkeiten gefüllt ist) als Dankeschön.

Krissi war mich in der vorletzten Woche besuchen und ich hatte noch ein paar schöne Urlaubstage bevor ich mich ans packen machen musste. Wir durften gemeinsam zu einer englischen Hochzeit. Das war auch ganz interessant. Aber im Großen und Ganzen auch nicht so viel anders als eine deutsche. Aber trotzdem schön.

Was mir im Park aufgefallen ist, ist, dass es ganz plötzlich nicht mehr „busy“ war, also irgendwie von einem auf den andren Tag relativ tote Hose. Während sonst jeder 4 Sessions am Tag hatte- also bestimmt so um die 50 rum- wurden es dann 4 Sessions insgesamt und wir konnten uns dann wieder den allgeliebten Allgemeinarbeiten zuwenden, wie zum Beispiel Zelte auf-/abbauen, Sachen aufräumen, putzen, reparieren und schließlich Vorbereitungen für Reunion vorbereiten. Das ist ein anderes Mega-Gilwell-Event im September. Das hab ich dann allerdings leider nicht mehr miterlebt.



Ja und nun ist es schließlich und endlich wieder so weit und ich bin zurück in good old Germany.

Ich werde diese 6 Monate in sehr guter Erinnerung behalten und bin total froh, dass ich an so einem tollen Ort gelandet bin. Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick vermitteln und es hat euch Spaß gemacht ab und zu mal meine Einträge zu lesen.

Für mich gehts nun weiter mit dem nächsten Countdown. Nicht mehr lange bis die Uni anfängt. Ich werde ab Oktober 2010 erneuerbare Energien und Energiemanagement in Aschaffenburg studieren.

Bis bald
Katharina